Was bedeutet.…? Resilienz

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| Was bedeutet.…? Resilienz

Resilienz

Unsere Persönlichkeit ist enorm widerstandsfähig

 

Der Begriff Resi­li­enz stammt ursprüng­lich aus der Mate­ri­al­wis­sen­schaft. Hier bezeich­net er eine spe­zi­el­le Mate­ri­al­ei­gen­schaft: Es kehrt nach star­ken Ver­for­mun­gen wie­der in sei­nen Aus­gangs­zu­stand zurück.

Auch in die Psy­cho­lo­gie wur­de der Resi­li­enz-Begriff über­nom­men. Er beschreibt die Eigen­schaft von Men­schen, auch unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen psy­chisch wider­stands­fä­hig zu sein.

Damit ist auf kei­nen Fall ‚Här­te‘ gemeint! Ein resi­li­en­ter Mensch zeich­net sich durch Wider­stands­kraft und Belast­bar­keit aus, jedoch mit einer hohen Fle­xi­bi­li­tät und Anpassungsfähigkeit.

Ist Resi­li­enz erlernbar?

Die Ant­wort dar­auf ist ein kla­res Ja. Aktu­el­le Ergeb­nis­se der Hirn­for­schung erbrin­gen den Nach­weis, dass wir unse­re psy­chi­sche Wider­stands­kraft in jedem Lebens­al­ter wei­ter aus­bau­en und stär­ken können.

Die ‚Grund­aus­stat­tung‘ an see­li­scher Belast­bar­keit ist bei jedem Men­schen ganz unter­schied­lich aus­ge­prägt und dabei spie­len ein­deu­tig auch gene­ti­sche Fak­to­ren eine Rol­le. Nichts des­to trotz ist es uns mög­lich, auf viel­fäl­ti­gen Wegen unse­re Per­sön­lich­keit wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und ein Mehr an Sta­bi­li­tät, Selbst­ver­trau­en und damit auch Lebens­freu­de zu gewinnen.

Die ‚Mut­ter der moder­nen Resi­li­enz­for­schung‘, Emmy Wer­ner, eine US-ame­ri­ka­ni­sche Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gin führ­te an Kin­dern über einen Zeit­raum von 32 Jah­ren eine Längs­schnitt­stu­die durch, die 1977 ver­öf­fent­licht wur­de. Die Fra­ge, ob Resi­li­enz erlern­bar ist, kann man danach fol­gen­der­ma­ßen beantworten:

 

1. Resilienz und Vererbung

Resi­li­enz ist eine ange­bo­re­ne Eigen­schaft eines Individuums.

Das heißt, wie schon ein­gangs erwähnt, dass jeder Mensch von Geburt an über eine unter­schied­lich stark aus­ge­präg­te psy­chi­sche Wider­stands­kraft verfügt.

 

2. Resilienz und Entwicklung

Resi­li­enz ist eine Fähig­keit, die der Ein­zel­ne in der Aus­ein­an­der­set­zung mit sei­ner per­sön­li­chen Umwelt ent­wi­ckeln kann.

Hier fin­det sich der Aspekt, dass wir unse­rer ‚Resi­li­enz-Grund­aus­stat­tung‘ nicht hilf­los aus­ge­lie­fert sind. Wir sind in der Lage, die­se Fähig­keit ganz bewusst – und das in jedem Alter – weiterzuentwickeln.

In der Aus­ein­an­der­set­zung mit unse­rer Umwelt. Also in unse­rem All­tag, mit all den Rah­men­be­din­gun­gen, die wir in unse­rem Leben gera­de vorfinden.

 

3. Resilienz und Umwelt

Resi­li­enz kann durch umge­bungs­be­zo­ge­ne Fak­to­ren beein­flusst werden.

Das bedeu­tet, mei­ne Umge­bung und ande­re Men­schen haben durch­aus einen Ein­fluss auf unse­re Resi­li­enz. Im posi­ti­ven wie auch im nega­ti­ven Sinn.

Hier sehen wir auch die beson­de­re Ver­ant­wor­tung von Unter­neh­men im Arbeits­le­ben. Die För­de­rung der Resi­li­enz ist nicht nur Auf­ga­be und Selbst­ver­ant­wor­tung der Mit­ar­bei­ter, son­dern auch eine zen­tra­le Ver­ant­wor­tung von Unter­neh­men und den Führungskräften.

 

Zur Stär­kung der per­sön­li­chen Resi­li­enz bie­ten wir das Semi­nar Resi­li­enz — Gelas­sen blei­ben auch in stür­mi­schen Zei­ten an.

 

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